Alzheimer
Eine andere Welt?

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Blaue und graue Tage
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Neue Ausstellung:
Was gut für mich ist
 


     Lediglich das Spazieren bereitet ihr große Freude. Leider wird sie zunehmend durch Gleichgewichtsstörungen beeinträchtigt. Auch auf einer ebenen Fläche driftet sie nach rechts ab, neigt sich beim Gehen stark nach vorne und wird immer schneller. Ohne Unterstützung würde sie ständig stürzen und ich kann sie deshalb nicht alleine lassen.

     Besonders belastend sind die Nächte. Elisabeth muss mindestens viermal auf die Toilette geführt werden. Sie schläft sehr unruhig, leidet wohl unter Alpträumen, und wenn sie über mich schlecht geträumt hat, dann hält sie es für Realität und schimpft laut. Es tut weh, aber inzwischen weiß ich, dass sie nicht mehr der Mensch ist, den ich einmal geliebt habe.“ Detlef

Nachtrag: Elisabeth ist am 15. Februar 2006 verstorben